Ape unterwegs im Dekanat

Ape Berge
Bildrechte privat

Unser Projekt begann mit einem erfolgreichen Pitch vor der MUT-Jury im Sommer 2021. Seit Januar 2022 ist die kleine italienische APE hier im Dekanat Weilheim unterwegs.

Es hat sich ein Team aus den Kirchengemeinden Mittenwald, Murnau, Penzberg und dem Bildungswerk Weilheim gebildet. Wir sind an unterschiedlichen öffentlichen Plätzen in der Region unterwegs. Mal auf dem Marktplatz, in der Fußgängerzone, am See, auf dem Spielplatz oder auf dem Friedhof. Dabei nehmen wir immer Liegestühle, Kaffee und viel gute Laune mit.

Wir sind auf der Suche nach Menschen und Gesprächen.

Uns treibt die Sehnsucht an, eine Kirche der Zukunft zu leben und mit anderen zu bauen.

Viele Menschen sind spirituell auf der Suche.

Um mehr darüber zu erfahren, wollen wir zu den Menschen und mit ihnen reden. Fragen stellen. Sie in ihrem Alltag treffen.

Wir wollen sie begleiten und von ihnen lernen, dabei stellen wir immer wieder diese Fragen:

Was bewegt dich?

Was stärkt dich und gibt dir Hoffnung?

Welche Ideen hast du für eine Kirche der Zukunft?

Mut am See ist der erste Schritt. Der Schritt hin zu den Menschen. Wir sind da, um zuzuhören.

Was bisher gehört haben:

Die überwiegende Mehrheit der Gespräche zeigt, wie wichtig den Menschen Spiritualität und Gemeinschaft ist.

Viele sagen aber, dass das, was sie in den Gemeinden finden, sie nicht anspricht. Sie finden einfach keinen Zugang.

Sie würden sich wünschen, dass sie ihre individuellen Vorstellungen von Musik, Ästhetik und ihren Lebensthemen finden und diese zusammen mit anderen neu zu entdecken.

Die einen sind auf der Suche nach Kontakt, tiefgehenden Begegnungen und Freundschaften. Die anderen suchen einen Übungsraum, um ihre Spiritualität zu pflegen und zu entdecken. Wieder andere wünschen sich, dass Kirche der Ort sein kann, um politisch aktiv zu sein.

Viele merken, dass die Natur ihnen etwas gibt und es der Ort ist, um Kraft zu tanken und ein Gespür für Gott zu haben.

So haben wir begonnen mit der APE auch Taufen im Grünen an persönlichen Lieblingsplätzen zu feiern, was Tauffamilien oft erst überrascht, dann aber gerne angenommen wird.

Wir sind sehr gespannt auf alle weiteren Begegnungen und sind offen für das was sich noch entwickeln wird.